Gärteln: Baum & Strauch

Frucht- und Vogelschutz in einem

Wenn Vögel an den jungen Knospen deiner Obstbäume herumnaschen, naschen sie vielleicht gar nicht, sondern haben immensen Durst (vor allem bei lang an­haltender Trockenheit). Sei so gut und stell eine Vogeltränke in der Nähe der Bäume auf – und du brauchst dir keine Sorgen mehr um die Knospen zu machen; außerdem hast du eine gute Vogeltat getan.

Zutaten

1 Vogeltränke

Gärteln: Baum & Strauch

Grablicht-Frostschutz

Ein Tipp für alle Kleinobstbaumbesitzer: Stell bei drohendem Nachtfrost während der Blüte einige kleine Öfen unter die Bäume. Das sind umgestülpte Blumentöpfe, unter die du ein lange brennendes Grab­licht stellst. Diese Finte hilft den Bäum­chen und sorgt für 1a melancholische Stimmung beim Betrachter.

Zutaten

Umgestülpte Blumentöpfe
Grablichter

Gärteln: Baum & Strauch

Nebel-Frostschutz

Zur Baumblütezeit stellst du bei Gefahr später, leichter Frühjahrsfröste Eimer
mit Wasser unter den schutzbedürftigen Bäumen auf. Das verdunstende Wasser sorgt für eine Art Frost abweisenden Nebel, allerdings wirklich nur bei recht schwachen Frösten.

Zutaten

Recht schwacher Frost
Diverse Eimer mit Wasser

Gärteln: Baum & Strauch

Walnussgeduld

Die Walnuss gehört zu den gemächlich wachsenden Bäumen. Dafür wird sie später umso kräftiger, höher (bis zu 20 m) und fruchtreicher (bis zu 40 kg). Also die Walnuss auf möglichst warmem, tiefgrün­digem und durchlässigem Boden gedeihen lassen, ein paar Jahre Geduld – und dein Walnusslohn wird üppig sein. Der erwachsene Walnussbaum ist für kleine und mittlere Gärten zu mächtig, aber wenn du das Privileg eines Großgartens hast, solltest du ihn darin eine beherrschende Rolle spielen lassen. Für Kinder jeden Alters ist er ein top Kletterbaum. Dazu kommt das beglückende Ernten und Knacken der Nüsse.

Zutaten

1 Walnussbaum
1 Extraportion Geduld

Gärteln: Baum & Strauch

Willkommen, Frau Anneliese Rudolf.

Obstbäume bringen nicht nur Früchte her­vor, sondern machen auch Späßchen. Denn sie haben bisweilen wunderbare Namen. Es gibt Sauerkirschsorten, die heißen »Morellenfeuer«, Süßkirschsorten namens »Schneiders Späte Knorpelkirsche«, Quittensorten sind als »Konstantinopeler« und Haselnusssorten als »Wunder aus Bollweiler« bekannt. Und wer möchte nicht eine »Frau Anneliese Rudolf« (Pfirsich­sorte) oder eine Champagner-Birne im Garten stehen haben?

Zutaten

Ein Faible für
wunderbare Namen