Tipps
-zid ist Schiet
Zuviel Unkrautgewuchere ist unschön, aber noch lange kein Grund für den Einsatz so genannter selektiver Unkrautvernichtungsmittel. Denn selektiv ist relativ. Du kannst sicher sein: Wenn eine Chemikalie eine Lebensform komplett vernichtet, wird sie vielen anderen zumindest Schaden zufügen. Deine Böden also niemals mit Herbiziden, Pestiziden oder Fungiziden begießen. Denn -zid heißt Gift, vergiss das nicht. Lieber ein wenig mehr Unkraut und dafür vielleicht eine etwas kleinere Ernte in Kauf nehmen.
Zutaten
Mut zu -zid-Verzicht
Extraportiönchen Humus
Es gibt keinen Boden, dem eine Extraportion Humus nicht guttut. Humus entsteht aus abgestorbener pflanzlicher oder tierischer Materie, die sich durch fleißige Bodenorganismen in eine komplexe organische Substanz wandelt und Teil des Bodens wird. Humus tut eigentlich nur Gutes, u.a. reduziert er die Erosion durch Wind, ernährt die nützlichen Regenwürmer, versorgt Pflanzen im genau richtigen Timing mit Nährstoffen und vermindert das Auftreten von fiesen Pilzerkrankungen.
Zutaten
Viel Humus
Gib (Nähr-)Stoff!
Einige der wichtigsten Pflanzennährstoffe sind Stickstoff (fördert das Pflanzenwachstum), Phosphor (ist gut für die Blüten- und Fruchtbildung), Kalium (fördert die Zucker- und Stärkebildung) und Kalk (lockert den Boden und stumpft Säuren ab). Verabreiche sie deinen Böden immer in Form organisch-mineralischer Dünger.
Zutaten
Stickstoff
Phosphor
Kalium
Kalk
Goldene Regeln gesunden Gartenbaus
Arbeite mit der Natur, nicht gegen sie. Sei als Gärtner selber so abwechslungsreich wie die Natur (versuche es zumindest mal). Gestalte die Umgebung für pflanzliche und tierische Lebensformen so natürlich wie möglich. Gib dem Boden immer mindestens so viel zurück, wie du ihm nimmst. Verbessere den Boden, nicht die Pflanze. Sprich mit den Pflanzen (aber leise, sonst denken die Nachbarn, du hättest eine Meise).