Tipps
Schattengemüse
Es gibt trotz hartnäckiger Vorurteile durchaus Gemüse, das im Schatten recht gut gedeiht. Du solltest es mal mit Brokkoli, Spinat, Porree, Rhabarber und
Zucchini probieren.
Zutaten
Brokkoli
Spinat
Porree
Rhabarber
Zucchini
Schutztruppe Obst
Hühner können wesentlich zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts im Obstgarten beitragen. Im Mai und Juni unter die Obstgehölze abkommandiert, machen sie sich dort an die Vertilgung herabfallender Raupen des Frostspanners oder der von den Bäumen geschüttelten Mai- und Junikäfer. Nebenbei reduzieren sie die Populationen von Pflaumenwicklern, Drahtwürmern und Erdraupen. Große Gärten mit Obstbäumen schreien also nach ein paar Zwerghühnern als Pflanzenschutztruppe.
Zutaten
1 großer Obstgarten
Viele Zwerghühner
Schweineguter Garten
Willst du eine Wiese in einen Nutzgarten verwandeln, musst du zunächst den Boden wenden: durch Umgraben oder etwas unkonventionellere Methoden. Wenn du zum Beispiel einen Schweinezüchter zum Freund hast, ist das schon mal sehr gut. Leih dir von ihm ein paar Profiwühler für eine Woche aus, lass sie auf der Wiese
laufen und dann freu dich: Die Schweine werden die Erde so gründlich auf- und umwühlen, dass du den Boden anschließend nur noch mit der Gabel auflockern musst. Dann kannst du die Schweine deinem Freund zurückbringen und mit dem Gärteln beginnen.
Zutaten
1 Wiese
Ein paar Schweine
1 Gartengabel
Sprich, Zimmerpflanze!
Wenn du genau hinhörst, dann spricht jede Pflanze ganz deutlich zu dir, schon über
die Form ihrer Blätter: Kleine, ledrige, eher harte Blätter (wie z. B. bei der Myrte) sagen: Ich brauche viel Licht. Stell mich bitte an helle Ost- oder Westfenster. Sukkulente Pflanzen (Kakteen, aber auch Agaven, Yucca oder Sansevieria) sind Sonnenfreaks. Ihre glatten, fleischigen Blätter bitten: Ich bin ein Wasserspeicher und kann lange Trockenphasen locker überstehen. Bitte gieß mich im Winter nur spärlich. Und Pflanzen mit weichem, großem, eher dunklem Blattwerk wie Efeu oder Schefflera rufen die ganze Zeit: Halbschatten, Halbschatten.
Zutaten
1 gutes Ohr und Auge
Springschwanz-Verkleinerung
Du kennst sicher die 2–4 mm kleinen possierlichen Tierchen, die beim Pflanzengießen auf der Erdoberfläche hin- und herhüpfen. Das sind Springschwänze oder auch Collembolen, an sich ganz harmlose Wesen. Sie leben von organischen Stoffen, wie sie etwa bei der Transformation von Humusteilen in der Erde entstehen. Springschwänze sind das untrügliche Signal für zu viel Feuchtigkeit in der Erde. Wenn du sie siehst, weißt du: Pflanzendecke trockener halten, Oberfläche mit Sand bedecken.
Zutaten
Etwas Sand
Teiche ohne Tierleiche
Wenn irgend möglich, solltest du einen Teich mit flachen, bewachsenen Ufern
anlegen, denn gerade am Wasser siedeln sich viele Tiere und Pflanzen an. Du kannst bald Frösche, Kröten, Libellen und andere Tiere beobachten, ebenso Igel, Vögel, Eidechsen, Blindschleichen und Insekten. Sie alle sind geradezu wasserwild, kommen zum Baden und Durststillen. Obacht: Bloß keine steilen Teichränder, wenn du keinen Tierleichenteich haben willst.