Tipps
Brandmal-Gral (bei Brandflecken)
Brandflecken auf Holzmöbeln entfernst du so: den Saft einer Zwiebel etwa 12 Stunden einwirken lassen. Kleinere Male, bitte glaube mir, mit Mayonnaise einreiben, etwas abwarten und dann mit einem weichen Tuch wegwischen.
Zutaten
Zwiebel
Mayonnaise
Weiches Tuch
Fasertransplantation (bei Brandloch)
Die verbrannten Teppich-Fasern mit einer Rasierklinge abschneiden. Dann rund um den Brandherd die frischen Fasern mit einer harten Bürste aus dem Teppich ziehen und etwas Alleskleber in das Loch geben. Die Fasern hineindrücken. Dann ein Papierküchentuch und ein schweres Buch darauflegen und trocknen lassen. Jetzt darfst du dich als Chirurgchen fühlen.
Zutaten
Harte Bürste
Alleskleber
Schweres Buch
Kleber-Beheber (bei Preisschildüberresten)
Nach dem Abziehen von Preisschildern bleiben oft klebrige Reste auf der Ware
haften. Dem wirkst du simpel, aber effektvoll entgegen: Schuh-Imprägnierspray auf einen Wattebausch sprühen und abwischen. Doch Vorsicht! Dieses ölige Mittelchen ist nicht für Kleidung wie Hemden oder Jacken geeignet, dafür aber für Gläser, CD-Hüllen und sogar für Schuhe.
Zutaten
Schuh-Imprägnierspray
Wattebausch
Kullerrutsche (bei tropfendem Wasserhahn)
Besonders des Nachts kann das tropfende Geräusch des Wasserhahns der quälende Wegbereiter des Wahnsinns sein. Bis der Installateur eintrifft, kannst du dir mit einem kleinen Trick helfen: einen Faden an den Wasserhahn binden und hören, wie nichts mehr zu hören ist. Der Tropfen rinnt jetzt lautlos am Faden entlang in den Abfluss.
Zutaten
Faden
Letzte Ölung (bei Aufklebern)
Aufkleber nicht mit dem Messer abkratzen. Stattdessen Speiseöl tropfenweise auf das Papier geben, einwirken lassen und anschließend mit einem weichen Tuch abreiben. Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Aufkleber völlig weg ist. Falls die letzte Ölung nicht zum Tod des Aufklebers führen sollte, nimm Essig.
Zutaten
Speiseöl
Essig
Löt-Folter (bei festsitzender Holzschraube)
Selbst der Wille der eisernsten Schraube ist kinderleicht zu brechen: Den Kopf der Schraube mit dem Lötkolben erwärmen, so dass sich das Metall ausdehnt und das umgebende Holz verdrängt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Schraube wunderbar herausdrehen.