Sparen: Natur

Binsenpfützentörn

Ein Binsenfloß selber basteln – wolltest du das nicht immer schon? Ein solches Floß, mit dem man etwas so faszinierend Sinn­freies wie einen Pfützentörn starten kann, ist flugs hergestellt. Zunächst holst du dir ein paar Binsen von einem Moor oder einer Sumpfwiese in der Nähe. Das Floß lässt sich dann aus 12 dicken Binsen­stücken anfertigen. Du schneidest sie auf 15 cm Länge zu, dann bohrst du 2 dünne gerade Stöckchen vorne und hinten durch die Binsenstängel. Ein guter, fadendünner Stolz wird sich deiner bemächtigen, wenn du dein Binsenfloß in die Pfütze setzt und das Kommando gibst: »Na los, segel schon!«

Zutaten

1 Pfütze
12 Binsenstücke

Sparen: Natur

Defleuropisierung

Es gibt sie noch, die guten grünen Dinge: Sommerwiesen zum Beispiel. Die halten für Anlässe wie Geburts-, Mutter- oder Valen­tinstag ein schönes Geschenk parat, nämlich köstlich duftende Blumen. Also begib dich zur Wiese oder such am Wegesrand Hornklee, Malve oder gemeine Wegwarte. Die frisch gepflückten floristischen Preziosen verschenken und Liebe einheimsen.

Zutaten

1 Wiese
Etwas Geschick beim Pflücken

Sparen: Natur

Ganz großes Wolkenkino

Nimm dir ein Beispiel an Mitgliedern der britischen »Cloud Appreciation Society« und betrachte Wolken nicht als Sonnenschein­verhinderer, sondern als Wunder. Geh öfter ins ganz große Wolkenkino (immense Leinwand, immer freie Plätze) und lass deine Fantasie die Regie übernehmen. Leg dich dazu rücklings auf eine Wiese oder besteige öffentlich zugängliche Türme und Aussichtspunkte. Wolkenlatein kann dir helfen, deine Bewunderung mit anderen zu teilen (»Guck mal, jetzt hat sich die Cumulonimbus in eine Cirrocumulus verwandelt!«).

Zutaten

Viele Wolken
1 Wiese
1 Turm
1 Aussichtpunkt

Sparen: Natur

Lektüre für Mutter Natur

Nur zum Friseur zu gehen, um sich die Haare schneiden oder drapieren zu lassen, ist Quatsch. Nutze solche Termine zusätzlich als Gratis-Investition in Bildung. Beziehe in die Wahl deines Friseursalons (aber auch deiner Arztpraxis und deines Lieblingscafés) ab jetzt die Qualität der dort gratis ausliegenden Zeitungs- und Magazinware mit ein. Für jede Zeitung, die du nicht kaufst, sondern leihliest, werden dir der Regenwald, Mutter Natur und deine Geldbörse danken.

Zutaten

1 Friseur
1 Arzt
1 Café

Sparen: Natur

Sauerstofftherapie

Ähnlich wie Wasser, Brot und Glück macht Sauerstoff menschliches Leben erst möglich und gehört damit zu den wichtigeren Stoffen. Doch Qualitätssauerstoff – kurz O – ist in urbanen Gefilden rar. Deshalb mach es dir zur Gewohnheit, sauerstofftherapeutische Waldspaziergänge zu tätigen. Dazu ein sattes Grün abseits von Straßen in deiner Nähe aufsuchen und kräftig das einatmen, was die grüne Lunge ausgeatmet hat. Und wenn du schon einmal im Wald bist, öffne dich auch für die vielen, dort ansäs­si­gen Naturprodukte. Die Hauptzutaten für ein Pfifferlingsrisotto oder ein Walderdbeer­sorbet kannst du nebenbei auch noch abgreifen.

Zutaten

1 Wald

Sparen: Natur

Total frei baden

Bist du ein Fan des unheimlichen Gratis­­bade­­spaßes, dann solltest du das Natur-Plansch­becken bevorzugen. Badeseen riechen nämlich weder sinnesfeindlich nach Chlor, noch sind sie so langweilig geformt wie die klobigen Freibäder in der Großstadt. Also: Stadtplan studieren und an der Stelle schwimmen gehen, die blau markiert ist.

Zutaten

1 Stadtplan
Verschiedene Badeseen