Spielen: Zu zweit spielen

Klingelmännchen

Ein beliebtes Streichspiel. Du suchst dir dabei, am besten mit einem wage­mutigen Freund ein hübsches Ein- oder Mehrfamilien­haus aus, betätigst eine oder mehrere Türklingeln – und haust dann ab. Der Reiz dieses Spieles besteht darin, die Reaktionen so genannter Er­wachsener aus nächster Nähe zu beobachten. Zusätz­lichen Nervenkitzel verspricht die Gefahr, entdeckt und womöglich beschimpft oder anders bestraft zu werden. Ver­schärfte Varianten zielen darauf ab, in kurzen Abständen wiederholt dieselbe Klingel zu betätigen oder durch Verklemmen des Klin­geltasters ein Dauerklingeln zu erzeugen.

Zutaten

1 Haus
Mehrere Türklingeln

Spielen: Zu zweit spielen

Knierutsche

Ursprünglich ein Kinderkniespiel, wird es immer beliebter unter Liebespärchen, die sich vor lauter Glück auch mal total albern benehmen möchten. Ein Partner platziert den anderen auf seinen Knien und singt: »Fährt das Schifflein übern See, wackelt’s hin und wackelt’s hee. Kommt ein starker Sturm, wirft das Schifflein um.« Am Ende des Reims den Partner leicht zur Seite neigen, von den Knien rutschen lassen, sanft auffangen und dann: extrem knuddeln.

Zutaten

Knie
Liebe

Spielen: Zu zweit spielen

Ohrenziehen

Hier sitzt du einem Spieler oder sagen wir Kontrahenten direkt gegenüber. Eine Schnur oder ein Faden wird euch beiden um je ein Ohr gelegt. Dann versuchst du, deinen Gegner auf deine Seite zu ziehen – so ähnlich wie beim Tauziehen, nur eben mit Ohrkraft. Wer den stärkeren Knor­pel hat, gewinnt üblicherweise.

Zutaten

1 Schnur oder Faden
2 Ohren

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Pflanzenartennachhilfe

Ein Spiel für lange Zug- oder Autofahrten. Ihr bestimmt abwechselnd, welche Pflanzenarten auf den Feldern, die ihr aus dem Zug- oder Autofenster seht, angebaut werden oder herumstehen. »Weiß ich nicht« gilt nie, zur Not muss man neue Pflanzen erfinden bzw. erlügen.

Zutaten

1 Zug oder Auto
Etwas Pflanzenwissen

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Rückenrembrandt

Male mit dem Finger etwas auf den Rücken deines Mitspielers. Der oder die muss raten, was es war. Ein Dreieck, ein Baum oder »Die Nachtwache«?

Zutaten

1 Rücken
1 Finger

Spielen: Zu zweit spielen

Schnickschnackschnuck

Ihr steht euch gegenüber und werft dreimal (»schnick«, »schnack«, »schnuck«) die geschlossene Faust vor und zurück. Bei »schnuck« Faust zu einer Handgeste öffnen: Brunnen (Daumen und Zeigefinger formen Kreis), Schere (Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt), Stein (Hand bleibt Faust), Papier (alle Finger ausgestreckt). Nun ist es so: Schere zerschneidet Pa­pier (gewonnen), fällt aber in den Brun­nen und wird vom Stein zerstört (verlo­ren). In den Brunnen fällt auch der Stein (gewon­nen), aber Papier deckt Brunnen zu (verloren). Papier wickelt außerdem Stein ein (ge­­won­­nen). Wer drei Mal gewonnen hat, hat gewonnen.

Zutaten

2 Fäuste