Spielen: Mit vielen spielen

Fischer, wie tief ist das Wasser

Ein »Fischer« stellt sich auf die eine Seite eines größeren Spielraums (Hof), die an­­deren stehen auf der anderen Seite. Dann beginnt die Wechselrede. Spieler: »Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?« Fischer: »5 Meter 50«. Spieler: »Wie kommen wir rüber?« Fischer (nennt eine seltsame Gangart): »Im Froschgang, wie eine Ballerina« o. Ä. Die Spieler bewegen sich in dieser Art los, um auf die andere Seite zu kommen. Der Fischer versucht, so viele wie möglich zu fangen (auch er muss sich in der speziellen Art bewegen). + Gefan­gene Spieler helfen beim »Fischen«. Wer zuletzt übrig bleibt, ist beim nächsten Mal der Fischer.

Zutaten

1 größerer Spielraum
(Hof o. Ä.)

Spielen: Mit vielen spielen

Flaschendrehen

Alle sitzen im Kreis um eine Flasche herum, die auf der Seite liegt. Ein Mitspieler denkt sich eine Aufgabe aus, die derjenige ausführen muss, auf den die Öffnung der Flasche nach dem Drehen zeigt. Es können harmlose Aufgaben sein wie 3-mal ums Haus laufen und »Ich bin total bescheu­ert« rufen, oder in die Existenz eingreifende wie eine Woche im Wald leben.

Zutaten

1 Flasche

Spielen: Mit vielen spielen

Gummitwist

Ein Spiele-Klassiker, der aus Kenia stammt und für den du ein etwa 4 m langes, akkurat zusammengeknotetes Hosengummi (= große Gummischlinge) brauchst. Nun 2 Steher bestimmen, die sich mit leicht ge­spreizten Beinen das Gummiband von außen an die Fußknöchel legen. Band straff spannen und spezielle Hüpfregeln festlegen (erst 7-mal das Gummi einfach überhüpfen, dann 3 Zickzacksprünge, ein Grätschsprung o. Ä.). Wer aufs Gummi tritt, tauscht mit einem Steher. Nach einem fehlerfreien Durchgang schieben die Steher das Band ein Stück weiter nach oben, zunächst auf halbe Wade, dann in Höhe der Knie, dann immer höher.

Zutaten

1 Hosengummi

Spielen: Mit vielen spielen

Himmel und Hölle

Dieses Hüpfspiel ist in fast allen Ländern der Welt bekannt, also Globalisierung pur. Gespielt wird es immer ein wenig anders, die Grundform soll aus Ägypten kommen. Dort geht es so: Mit Kreide 5 Felder auf die Straße malen. Einen Stein ins erste, dann ins zweite, dann ins dritte Feld usw. werfen. Nun hüpfen, und zwar auf einem Bein vom ersten bis zu dem Feld, in dem der Stein liegt, ohne Linien und Stein zu berühren. Genauso wieder zurückhüpfen, dabei den Stein mit dem freien Fuß von Feld zu Feld kicken. Das ist höllisch schwer. Aber wenn du es geschafft hast, fühlst du dich ein bisschen wie im Himmel.

Zutaten

1 Straße
1 Stück Kreide

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Homonymspiel

Auch als Teekesselchen bekannt. Ein Teil der Mitspieler denkt sich einen mehrdeutigen Begriff aus, das »Teekesselchen«. Es gilt, den Begriff, der sich hinter dem Teekesselchen versteckt, zu umschreiben, damit der andere Teil der Mitspieler ihn erraten kann. Jeder der Hinweisgeber steht dabei für eine der Bedeutungen. Beispiele: »Auf meinem Teekesselchen kann man sitzen«, »auf meinem Teekessel­chen kann man Geld wechseln« (Lösung: Bank). Spannend: Ein Begriff wie »Läufer« bezeichnet u. a. einen besonderen Teppich, das Bauteil einer Turbine und eine Firma für Büroartikel in der Nähe von Hannover.

Zutaten

Gute Gehirne

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Hovercraft at home

Zunächst blasen alle Mitspieler Luftballons auf, aber nicht zu prall, dann platzen sie nicht so schnell. Dann die Luftballons gut zuknoten und schön eng aneinander in einen alten Bettüberzug stecken, diesen dann zuknöpfen. Mit diesem Luftkissen kann man gut über Wiesen rollen, besonders gut über leicht abschüssige. Oder du legst dich oben drauf und lässt dich, wie auf einer Luftkissensänfte, durch die Ortschaft tragen.

Zutaten

Luftballons
1 alter Bettbezug