Tipps
Fingerhakeln
Zwei Spieler sitzen sich gegenüber an einem kleinen Tisch und strecken sich
die Zeigefinger der rechten Hand entgegen. Die Zeigefinger werden nun aneinander gelegt und verhakelt. Nun versucht jeder, den anderen am Finger über den Tisch zu ziehen. Auf dem Tisch Markierungen auslegen, damit richtig deutlich wird, wer gewonnen hat. Für dieses Spiel musst du, entgegen Gerüchten, kein berauschter Bajuware sein.
Zutaten
1 kleiner Tisch
2 Zeigefinger
Fischer, wie tief ist das Wasser
Ein »Fischer« stellt sich auf die eine Seite eines größeren Spielraums (Hof), die anderen stehen auf der anderen Seite. Dann beginnt die Wechselrede. Spieler: »Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?« Fischer: »5 Meter 50«. Spieler: »Wie kommen wir rüber?« Fischer (nennt eine seltsame Gangart): »Im Froschgang, wie eine Ballerina« o. Ä. Die Spieler bewegen sich in dieser Art los, um auf die andere Seite zu kommen. Der Fischer versucht, so viele wie möglich zu fangen (auch er muss sich in der speziellen Art bewegen). + Gefangene Spieler helfen beim »Fischen«. Wer zuletzt übrig bleibt, ist beim nächsten Mal der Fischer.
Zutaten
1 größerer Spielraum
(Hof o. Ä.)
Flaschendrehen
Alle sitzen im Kreis um eine Flasche herum, die auf der Seite liegt. Ein Mitspieler denkt sich eine Aufgabe aus, die derjenige ausführen muss, auf den die Öffnung der Flasche nach dem Drehen zeigt. Es können harmlose Aufgaben sein wie 3-mal ums Haus laufen und »Ich bin total bescheuert« rufen, oder in die Existenz eingreifende wie eine Woche im Wald leben.
Zutaten
1 Flasche
Glasplattensimulanten
Hierfür brauchst du einen mutigen und lachanfallresistenten Mitspieler (wenn ihr zwei Blaumänner tragt, wirkt das Ganze noch echter). Ihr bewegt euch über einen Marktplatz, Bahnhof oder ähnlich viel frequentierten Ort und tut so, als trügt ihr eine große, schwere, kaum zu balancierende Glasplatte. Noch lustiger wird es, wenn ihr euch dabei genau gegen den Passantenstrom bewegt.
Zutaten
1 Marktplatz oder Bahnhof
2 Blaumänner
Lachanfallresistenz
Gummitwist
Ein Spiele-Klassiker, der aus Kenia stammt und für den du ein etwa 4 m langes, akkurat zusammengeknotetes Hosengummi (= große Gummischlinge) brauchst. Nun 2 Steher bestimmen, die sich mit leicht gespreizten Beinen das Gummiband von außen an die Fußknöchel legen. Band straff spannen und spezielle Hüpfregeln festlegen (erst 7-mal das Gummi einfach überhüpfen, dann 3 Zickzacksprünge, ein Grätschsprung o. Ä.). Wer aufs Gummi tritt, tauscht mit einem Steher. Nach einem fehlerfreien Durchgang schieben die Steher das Band ein Stück weiter nach oben, zunächst auf halbe Wade, dann in Höhe der Knie, dann immer höher.
Zutaten
1 Hosengummi
Himmel und Hölle
Dieses Hüpfspiel ist in fast allen Ländern der Welt bekannt, also Globalisierung pur. Gespielt wird es immer ein wenig anders, die Grundform soll aus Ägypten kommen. Dort geht es so: Mit Kreide 5 Felder auf die Straße malen. Einen Stein ins erste, dann ins zweite, dann ins dritte Feld usw. werfen. Nun hüpfen, und zwar auf einem Bein vom ersten bis zu dem Feld, in dem der Stein liegt, ohne Linien und Stein zu berühren. Genauso wieder zurückhüpfen, dabei den Stein mit dem freien Fuß von Feld zu Feld kicken. Das ist höllisch schwer. Aber wenn du es geschafft hast, fühlst du dich ein bisschen wie im Himmel.