Tipps
Homonymspiel
Auch als Teekesselchen bekannt. Ein Teil der Mitspieler denkt sich einen mehrdeutigen Begriff aus, das »Teekesselchen«. Es gilt, den Begriff, der sich hinter dem Teekesselchen versteckt, zu umschreiben, damit der andere Teil der Mitspieler ihn erraten kann. Jeder der Hinweisgeber steht dabei für eine der Bedeutungen. Beispiele: »Auf meinem Teekesselchen kann man sitzen«, »auf meinem Teekesselchen kann man Geld wechseln« (Lösung: Bank). Spannend: Ein Begriff wie »Läufer« bezeichnet u. a. einen besonderen Teppich, das Bauteil einer Turbine und eine Firma für Büroartikel in der Nähe von Hannover.
Zutaten
Gute Gehirne
Hovercraft at home
Zunächst blasen alle Mitspieler Luftballons auf, aber nicht zu prall, dann platzen sie nicht so schnell. Dann die Luftballons gut zuknoten und schön eng aneinander in einen alten Bettüberzug stecken, diesen dann zuknöpfen. Mit diesem Luftkissen kann man gut über Wiesen rollen, besonders gut über leicht abschüssige. Oder du legst dich oben drauf und lässt dich, wie auf einer Luftkissensänfte, durch die Ortschaft tragen.
Zutaten
Luftballons
1 alter Bettbezug
Ich Ich Ich
Melde dich, mit erhobenem Zeigefinger, wie in der Schule, um auf dich aufmerksam zu machen. Dazu kannst du auch ruhig mit Mittelfinger und Daumen Schnipsgeräusche erzeugen. Mach das bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten, zum Beispiel in der vollen U-Bahn und zähle die, die dir echte Aufmerksamkeit schenken. Sind es mehr als 5 Personen pro Schnips, bist du gut.
Zutaten
Zeigefinger
Mittelfinger
Daumen
Ich weiss nicht, was ich suche
Das spielt man drinnen, also in einem Raum. Einer verlässt den Raum, die anderen verstecken einen beliebigen Gegenstand irgendwo im Raum. Der eine wird hereingerufen und muss suchen. Dabei helfen ihm die anderen, indem sie je nach Entfernung zum Versteck entweder »heiß«, »kalt«, »lauwarm« oder »och« rufen. Je wärmer es wird, desto näher liegt der gesuchte Gegenstand. Das ist nicht ganz einfach, wenn man nicht weiß, was man suchen soll. Wie viele gute Spiele ist auch dieses also eine Metapher fürs Leben.
Zutaten
Diverse Gegenstände
Jawollball
Ein Werfer wirft einen Ball in die Höhe oder gegen eine Wand. Ein Fänger muss ihn fangen, bekommt dazu immer einen kniffligen Befehl, den er ausführt, nachdem er schnell »Jawoll« gerufen hat. Die Befehle können zum Beispiel lauten: 1. Den Ball auf einem Fuß stehend fangen. 2. Den Ball nur mit der linken Hand fangen. 3. Vor dem Fangen 12-mal in die Hände klatschen, davon 3-mal vor der Brust und 9-mal hinter dem Rücken. 4. Sich vor dem Fangen einmal um die eigene Achse drehen und einen Purzelbaum schlagen. (Hierzu muss der Werfer dann allerdings hochhaushoch werfen können.)
Zutaten
1 Wand
1 Ball
Viel Geschicklichkeit
Kartoffelernte
Auf einem markierten Spielfeld Kartoffeln verteilen. An einem gemeinsamen Startpunkt befindet sich für jeden Spieler eine Schüssel, in die die Kartoffeln hineingesammelt werden sollen. Auf ein Startzeichen hin laufen alle Spieler los und
versuchen, mit einem Löffel bewaffnet, möglichst viele Kartoffeln einzusammeln. Dabei – he, he – die Hände aber nicht benutzen und nur jeweils eine Kartoffel zur Schüssel befördern. Sieger ist derjenige, der Gier und Geschicklichkeit am besten in Harmonie bringt und die meisten Kartoffeln in seiner Schüssel gesammelt hat.