Spielen: Mit vielen spielen

Köln-Klettenberg Open

Angenommen, du wohnst in Köln-Klettenberg in der Nähe eines Parks, dann grab dort eine Mulde in den Boden. Aus rund 3 m Entfernung werfen nun alle Mitspieler mindestens 3 Murmeln auf einmal in Richtung Mulde. Nie landen alle Murmeln im Ziel – und so darf der mit den meisten Treffern anfangen, die verstreuten Restmurmeln einzumulden. Die Murmeln dabei mit dem gekrümmten Zeigefinger wie mit einem Mini-Golfschläger schieben, also »putten«. Wenn eine Murmel nicht eingeputtet wird, ist der nächste dran. Wenn du eher in Hamburg-Harburg wohnst und spielst, dann heißt dieses Spiel natürlich Hamburg-Harburg Open.

Zutaten

1 Park
1 Mulde
Murmeln
Krümmbare Zeigefinger

Spielen: Mit vielen spielen

Maiskolbenzehenweitwurf

Alle Spieler erhalten jeweils einen Maiskol­ben. Ein 4 cm breiter Streifen wird als »Griff« von Maiskörnern befreit. Die Mais­kol­benwerfer liegen Seite an Seite auf dem Rücken, im Abstand von je einem Schritt. Nun das Stielende des Kolbens zwischen dem großen und dem folgenden Zeh halten. Auf ein Kommando den Maiskolben so stark wie möglich über den Kopf schleudern. Dabei müssen Schultern, Rücken und das andere Bein auf dem Boden bleiben. Wer am weitesten geworfen hat, erhält einen Punkt. Wenn dieses Spiel nicht irgendwann olympische Disziplin wird, dann weiß ich es auch nicht.

Zutaten

Maiskolben
Nackte Füße

Spielen: Mit vielen spielen

Murmelbomben

Du gräbst eine flache Mulde mit etwa 5 bis 10 cm Durchmesser in nicht zu harten Boden. In diese Mulde legt jeder Mitspieler 2–3 Murmeln. Nun stellen sich alle Murmler rund um die Mulde und lassen nacheinander vom 90 ° rausgestreckten Arm eine weitere Murmel in die Mulde fallen. Werden so Murmeln aus der Mulde rausgebombt, darf sie der Murmler behalten. Gespielt wird so lange, bis einer oder mehrere Spieler keine Murmeln mehr haben, oder bis einem langweilig wird.

Zutaten

Nicht zu harter Boden
Reichlich Murmeln

Spielen: Mit vielen spielen

Naturdingmemory

Ein Spieler sucht – unbeachtet von den an­deren – im Garten oder am Waldrand nach 10 Naturdingen: Blumen, Gräser, Steine, Früchte, Hasenköttel etc. Dann kommt er zurück, legt die Naturdinge nebeneinander und breitet ein Küchen­tuch drüber. Alle versammeln sich um das Tuch. Auf ein allgemein ver­ständliches Kommando (»Jausa!«) wird es weggezogen und alle schauen, was sich darunter verbirgt. Nach 10 Sekunden kommt das Tuch wieder drüber. Die Mitspieler machen sich auf, um im natürlichen Umfeld möglichst genau die gleichen Dinge zu sammeln. Gewonnen hat, wer die meisten übereinstimmenden Naturfundstücke heranschafft.

Zutaten

Blumen
Gräser
Steine
Früchte
Hasenköttel
Etc.
1 Küchentuch

Spielen: Mit vielen spielen

Paralysespiel

Jemand schlägt eine Trommel oder ein ähnliches Instrument, während die 6–18 Spieler im Rhythmus kreisförmig um ihn herum tanzen. Sobald die Trommel schweigt, ist Paralyse angesagt. Alle Spieler müssen augenblicklich in der Bewegung erstarren – in genau der Haltung, in der sie sich gerade befinden. Dann beginnt der Trommler von neuem. Bei diesem Spiel gibt es eigentlich keinen Verlierer, durch eine Variante kann man aber ein Ausscheidungssystem etablieren: Wer beim »Erstarren« schwankt, als Letzter erstarrt oder zu stark zuckt, der ist raus.

Zutaten

1 Trommel

Spielen: Mit vielen spielen

Pfützenboule

Jeder Mitspieler sammelt ein paar Steine und schreibt mit Filzer seinen Namen darauf. Dann alle Steine in Alufolie verpacken. Ein kleiner unverpackter Stein wird in die Mitte einer großen Pfütze geschmissen. Vom Rand der Pfütze versucht nun jeder, seinen Alustein so nah wie möglich an den kleinen zu werfen. Der Stein, der am nächs­ten liegt, wird ausgepackt – und der Name des Siegers erstrahlt über der Pfütze und der ganzen Welt.

Zutaten

Ein paar Steine
Etwas Alufolie
1 Filzstift