Gärteln: Natürlich & wichtig

-zid ist Schiet

Zuviel Unkrautgewuchere ist unschön, aber noch lange kein Grund für den Einsatz so genannter selektiver Unkrautvernichtungs­mittel. Denn selektiv ist relativ. Du kannst sicher sein: Wenn eine Chemi­kalie eine Lebensform komplett vernichtet, wird sie vielen anderen zumindest Schaden zu­fügen. Deine Böden also niemals mit Herbiziden, Pestiziden oder Fungiziden begießen. Denn -zid heißt Gift, vergiss das nicht. Lieber ein wenig mehr Unkraut und dafür vielleicht eine etwas kleinere Ernte in Kauf nehmen.

Zutaten

Mut zu -zid-Verzicht

Spielen: Mit vielen spielen

Albanischer Esel

Gelobt seien die Albaner für dieses feine Bewegungsspiel. Einer wird zum Esel bestimmt und beugt sich tief hinunter. Der erste Spieler springt, mit ein paar Metern Anlauf, drüber. Dabei den Esel nur mit Händen berühren und beim Springen rufen: »Janina, Janina« – und wieder hinten an­stellen. Der nächste muss beim Springen den Eselrücken mit dem Hintern touchieren. Dazu »Stuzhi Berber« rufen. Der dritte Sprin­ger soll den Esel mit dem rechten Fuß am Hintern berühren und rufen: »Udri baba po guzica«. Dann wieder der »Janina«-Sprung usw. Macht oder ruft ein Spieler etwas Regelwidriges, mutiert er selbst zum Esel.

Zutaten

Ein paar Brocken
Albanisch

Spielen: Mit vielen spielen

Alle Schweine fliegen hoch!

Ein Klassiker: Alle Mitspieler legen die Hände flach auf den Tisch. Einer gibt den Ausrufer, der zunächst »Alle Vögel fliegen hoch!« schreit und die Hände in die Höhe streckt. Sämtliche Mitspieler strecken nun ebenfalls die Hände in die Höhe. Denn Vögel können ja fliegen. Nun fängt der Aus­­rufer an, sein Variationsvermögen ab­zu­ru­fen. Er schreit »Alle Meisen fliegen hoch!« oder »Alle Boeings 747 fliegen hoch!« und jedes Mal schnellen alle Arme hoch. Aber Vorsicht, wenn er »Alle Schweine fliegen hoch!« ruft, dann müssen die Arme unten bleiben, denn Schweine sind zu fett zum Fliegen.

Zutaten

1 Tisch
Viele Hände
Reaktionsschnelligkeit

Kochen: Gemüsegerichte

Allerlei Gemüse

Gekochte Kartoffeln mit einem Stampfer zu Mus zerdrücken. Milch unterrühren. Das Kartoffelpüree mit Salz, Pfeffer und einer zerdrückten Knoblauchzehe abschmecken und in eine gefettete Auf­laufform füllen. Saure Sahne mit Eigelb, Pfeffer und Salz abschmecken und verquirlen. Die Mischung über den Brei gießen. Auberginen/Zucchini­scheiben in Olivenöl etwa 5 Minuten mit dem restlichen Knoblauch dünsten. Mit den Tomatenscheiben auf dem Püree verteilen. Mit Oliven, gehacktem Basilikum und Kräutermischung belegen. Im Backofen bei 200 °C etwa 35 Minuten backen.

Zutaten

500 g Kartoffeln
125 ml Milch, 2 EL Olivenöl
Salz, gemahlener Pfeffer
2 Knoblauchzehen
150 ml saure Sahne, 2 Eigelb
1 Aubergine, 1 kl. Zucchini
3 Tomaten (etwa 250 g)
6–8 schwarze Oliven
1 Bund Basilikum
1 TL Kräutermischung

Haushalten: Bodenbehandlung

Amundsen-Kniff (bei Kaugummi im Teppichstoff)

Eiswürfel auf die zu behandelnde Kaugummi-­Teppich-Einheit legen. Abwarten, bis sich die Kälte auf das Kaugummi entladen hat; dann abkratzen. Sondertipp: Kleidungs­stücke, die mit Kaugummi verklebt sind, einfach ins Gefrierfach legen. Gefrore­nes Kaugummi lässt sich einfach entfernen.

Zutaten

Eiswürfel
Gefrierfach

Haushalten: Vertilgung

Anästhetikum (bei Mückenbefall)

Einen hellen Lichtstrahl an eine Wand schleudern und warten, bis die Mücken
dort in Versammlung treten. Petroleum in ein flaches Gefäß geben. Die Flüssigkeit unter die Plagegeister halten, so dass ihnen schummrig wird und sie letztendlich betäubt von der Wand fallen. Jetzt kannst du die Mücken auflesen und rausschmeißen, dabei die Rabauken zugleich lehren: Es geht auch ohne Blut­vergießen.

Zutaten

Petroleum