Gärteln: Obst & Gemüse

Ewigernte

Kopfsalat kannst du zu einer Art Endlos­produktion bringen: Lass beim Ernten des großen runden Kopfes einfach die un­terste Blattrosette an der Wurzel im Boden stehen. So braucht der Salat­stumpf nur ungefähr die Hälfte der üblichen Zeit, um aus den Blattachseln etliche kleine Stängel mit knackigen neuen Blättern sprießen zu
lassen. Das ergibt für viele Wochen, wenn nicht für die Ewigkeit, immer wieder frischen, grünen, gesunden, guten Salat.

Zutaten

Gute Blattrosettenkenntnisse

Gärteln: Natürlich & wichtig

Extraportiönchen Humus

Es gibt keinen Boden, dem eine Extraportion Humus nicht guttut. Humus entsteht aus abgestorbener pflanzlicher oder tierischer Materie, die sich durch fleißige Bodenor­ga­nismen in eine komplexe organische Substanz wandelt und Teil des Bodens wird. Humus tut eigentlich nur Gutes, u.a. reduziert er die Erosion durch Wind, ernährt die nützlichen Regenwürmer, versorgt Pflanzen im genau richtigen Timing mit Nährstoffen und ver­mindert das Auftreten von fiesen Pilzer­krankungen.

Zutaten

Viel Humus

Haushalten: Instandsetzung

Fasertransplantation (bei Brandloch)

Die verbrannten Teppich-Fasern mit einer Rasierklinge abschneiden. Dann rund um den Brandherd die frischen Fasern mit einer harten Bürste aus dem Teppich ziehen und etwas Alleskleber in das Loch geben. Die Fasern hineindrücken. Dann ein Papierküchentuch und ein schweres Buch darauflegen und trocknen lassen. Jetzt darfst du dich als Chirurgchen fühlen.

Zutaten

Harte Bürste
Alleskleber
Schweres Buch

Gärteln: Kleingarten & Großgarten

Fast so gut wie Baldrian: Enzian

Ja, ja, der Enzian – aber nicht der blaue, sondern der gelbe: diese stattliche, ge­schützte, bis über kniehohe, büschelig blühende Pflanze mit bis zu armstarken Wurzeln. Er kommt aus den Alpen und anderen europäischen Gebirgen und liebt Kalk über alles. Der Anbau ist aber auch in der Ebene, also in deinem feinen Garten möglich und hiermit von mir wärmstens empfohlen. Holladahüti.

Zutaten

Kalkhaltiger Boden
Enzian

Sparen: Ernährung

Fastfood-Gut

Ein kurzer Marsch durch die Schnell-Ess-Institutionen serviert dir einen Haufen brauchbarer Güter: Plastik- oder Holz­be­steck, Salz, Senf, Servietten, Strohhalme, Süßstoff, Zahnstocher und Zucker. Von dem Geld, das du hier einsparst, kannst
du essen gehen – aber lieber Slowfood.

Zutaten

Einige Fastfoodläden

Kochen: Suppen

Feine Streifensuppe

Milch, Eier, Butter und Mehl zu einem glatten Teig verrühren (Mixer oder Pürier­stab) und mit Salz würzen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, mit einer Kelle Teig gleichmäßig dünn darin verteilen und bei mittlerer bis starker Hitze backen. Sobald die gebackene Seite goldbraun ist, den Pfannkuchen wenden und die zweite Seite ebenfalls goldbraun braten. Dann den res­tli­chen Teig auf die gleiche Weise verarbeiten. Die Pfannkuchen nach dem Backen auf­rollen, abkühlen lassen und in feine Streifen schneiden, in eine Suppen­terrine geben und mit 2 l Gemüsebrühe übergießen. Mit dem Schnittlauch bestreuen und mit Muskat und Salz abschmecken.

Zutaten

200 ml Milch
3 Eier
40 g geschmolzene Butter
80 g Mehl
Salz
1 EL Schnittlauchröllchen
2 l Gemüsebrühe
Muskatnuss